Elke Hirsch Hof kleine Arche Sitters
Elke HirschHof kleine Arche Sitters

Therapiehundeausbildung- Therapiehundeteam THT1-3

Ausbildung

Therapiehunde in Einsatz und Ausbildung

 

Energi nach der Ausbildung am Rollstuhl (rechter Arm des Herrn ist gelähmt)/Stuhl die richtige Position findet sie nun selbst

 

… bei der Therapiehundeausbildung setzen wir da an, wo die gewöhnliche Hundeschule aufhört. Es ist kein Ersatz für Erziehung oder Beschäftigung. Bei der Therapiehundearbeit geht es darum – in erster Linie – die persönlichen Fähigkeiten des Menschen und Hundes insofern zu schulen, dass sie zu einem Team werden, das im Einsatz durch gegenseitiges Vertrauen und Verstehen durch das Tier Brücken baut und Fähigkeiten sowohl kognitiv als auch physisch (und in anderen Bereichen z.B. Mototherapeutisch)  fördert und die psychische Befindlichkeit verbessert.

Eine Auslastung des Tieres ist dabei maximal mental gegeben. Ein täglicher längerer Einsatz würde das Tier zumeist überfordern. Eine körperliche Auslastung bleibt absolut notwendig und ist besonders Vertretern aktiver bewegungsfreudiger Rassen und bei juvenilen Tieren in geeignetem Rahmen z.B. im Hundesport regelmäßig zu ermöglichen. Das Lebewesen Hund als solches zu verstehen bedeutet auch es als Hund sozial-artgerecht zu halten und “Hund sein” zu lassen.

 

 

Der Weg zum Therapiehundeteambeginnt mit dem persönlichen Interesse- und daher bieten wir immer wieder eine Informationsveranstaltung  (nächster Termin November 2016) zum Thema Therapiehund an. Hier werden die Voraussetzungen von Hund und Halter erläutert, die Therapiehundearbeit vorgestellt und auch mit Hunden gezeigt, ein Vortrag über die theoretische und Praktische Ausbildung und deren Inhalte als Überblick gegeben und natürlich findet auch eine offene Diskussionsrunde statt, in der Fragen beantwortet werden.

Wer weiter machen möchte, der meldet sich nun mit seinem Hund zum Eignungstest an.(Nächster Termin 19. November 2016)

Dieser findet an einem, dem Hund unbekannten Ort statt und wird immer unter Hilfe von dem Hund fremden Personen und dem Hundeführer abgehalten.

beim Test wird das Sozialverhalten, die Teamfähigkeit, das Wesen und der Grundgehorsam und die Bindung zum Hundeführer abgetestet.

Der Hund muss hierfür nachweislich haftpflichtversichert und vollständig geimpft sein.

Nach Bestehen des Eignungstests kann man sich mit seinem Hund zur Ausbildung zum Therapiehundeteam anmelden. Die Ausbildung erfolgt regelmäßig in Theorie und Praxis, schließt das Hospitieren, Erstellen einer Abschlußarbeit/Referat und eine praktische und schriftliche Abschlußprüfung im Seniorenheim mit ein.

Die Ausbildung findet in 2017 in Standenbühl in den Räumlichkeiten des Pferdezentrums statt.

Die theoretischen Themen nehmen Bezug auf alle drei Haupt-Elemente der tiergestützten Therapie:

Therapiehundeführer, Therapiehund und Patient/der Besuchte (+evt Therapeut)

Die Praktische Ausbildung erfolgt zumeist in Gruppen, jedes Mensch/Hund Team wird individuell gefördert und betreut.

Der Hund muss für die Ausbildung durch einen sogenannten Microchip identifizierbar sein.

Nach der bestandenen Abschlußprüfung erhält der Hund für den Einsatz eine offizielle Kenndecke. ( nicht im Preis der Ausbildung enthalten). Der Hundeführer den Therapiehunde-Ausweis und Zertifikat, Beurteilung und eine Urkunde. Dies findet in geeignetem Rahmen statt.

 

bei Interesse melden sie sich bitte bei mir an

 

Weitere Informationen

Standart in der Therapiehundeausbildung- wie es sein sollte,…

Zum zertifizierten Therapiehund kann ein vom Wesen her geeigneter Hund nur dann
werden, wenn er den umfangreichen Eignungstest bestanden hat und gemeinsam
mit seinem Hundeführer eine umfangreiche Ausbildung in Theorie und Praxis
durchläuft.

Der Eignungstest besteht aus einem erweiterten Wesenstest, in, für den Hund fremder Umgebung. Es werden vor allem soziales Verhalten, Interaktionen im Bereich Hund – Hund, Mensch – Hund und Hund – Mensch getestet, auch psychische Stabilität des Hundes  gegenüber Geräuschen, Gerüchen, Bewegungen, Bedrängen und Festhalten, Streicheln und Futteraufnahme gehören dazu.

Besteht der Hund den Test, kann er an der Grundausbildung mit seinem Halter teilnehmen. Hier wird tiefgreifendes Wissen für Mensch und „der letzte Schliff“ im Bereich Grunderziehung vermittelt. Der Hundehalter lernt in Theorie und Praxis durch Einzelübungen und in der Gruppe unter Ablenkung mit seinem Hund zusammenzuarbeiten, diesen zu verstehen und wird ebenso im Umgang mit Hund und Bewohnern/Patienten geschult. Diese so ausgebildeten Hunde verfügen über deutlich weiterreichende Fähigkeiten als nur den üblichen Grundgehorsam mit „Sitz,Platz, Bleib,…).

 

Einsatz des Therapiehundeteams

Vorrausetzungen sind, ein aktuelles tierärztliches Gesundheitszeugnis, regelmäßige Impfungen und Entwurmungen, sowie Parasitenprophylaxe und auch der Nachweis einer Hundehalterhaftpflichtversicherung und die peinliche Pflege des Tieres.

Weitere Voraussetzung für derartige Einsätze sind Freude an der Arbeit und Einfühlungsvermögen des Hundes und auch der Begleitperson, sowie die enge Zusammenarbeit mit Verwaltungs- , Betreuungs- und Pflegepersonal.

Diese Grundausbildung wird unterteilt durch eine Zwischenprüfung im Modul. Sie findet im Rollenspiel mit einer Person statt. Hier muss ein gestellter Besuch gespielt werden, nach dessen Bestehen das Mensch-Hund-Team unter Anleitung von bereits geprüften Teams in den Einsatz mitgeht um praktische Erfahrungen in Einrichtungen zu sammeln, die auch dokumentiert werden. Nach weiterer theoretischer Ausbildung folgt dann die umfangreiche schriftliche theoretische und praktische Prüfung in realer Situation im Altenheim. Weitere theoretische Aufgaben sind neben korrekter Führung der Unterlagen, das Erstellen von Hausaufgaben, das Ausarbeiten von Themen der Ausbildung und das Vortragen als Referat.
All diese Maßnahmen dienen genau wie die jährlichen Wesensüberprüfungen – wieder ein realer Besuch in einer Einrichtung – der Qualitätssicherung in der Ausbildung und im Einsatz.

Nach Praxis in der Arbeit, sind weitere Zusatzausbildungen
im Bereich PSNV (Psychosoziale Notfallversorgung) und Krisenintervention (geplant)
möglich, wenn Hund und Mensch sich dazu eignen.

Ausbildung und Weiterbildung der Therapiehunde-Teams sind wichtig, um eine
höchstmögliche dauerhafte Qualität und Sicherheit für alle Beteiligten zu gewährleisten. Ohne einen speziell geschulten Hundeführer, der durch diese Ausbildung therapeutische Arbeit leisten kann, oder mit einem Therapeuten mit seinem Tier arbeitet, ist ein Therapiehund nicht denkbar – und eben dies macht den Unterschied zum Besuchshund und Pseudo- Therapiehund mit eintägiger- bzw. ein-Wochenend – Ausbildung oder einen durch ungeschulte Kräfte, ohne jegliche vorherige persönliche und/ oder weitreichende Erfahrung/Kenntnis im Bereich Therapiehunde/Menschenschulung ausbildenden Ausbilder, der selbst gerade einen ersten Hund ausbildet/ausgebildet hat aus. ( Generell kann man am fertig ausgebildeten Hund des Ausbilders dessen wahre Qualität am besten erkennen- …) Wer gerade selbst in diesem Bereich lernt, neu ist und keinen bereits routinierten geprüften und souveränen sozialen und nervenstarken Hund vorweisen kann, kann anderen kaum zeigen, wie es geht … das ist dann auch dem eigenen Hund gegenüber unfair, der schnell überfordert wird.

(in unserer Ausbildung stehen uns mehrere fertig ausgebildete und langjährig erfahrene, sozialverträgliche Therapiehunde als Übungs- und Vorführhunde zur Verfügung. wir wechseln auch ab, um die Hunde nicht zu überfordern.)

 

Weitere Infos zur MODULAUSBILDUNG:

Der Weg beginnt mit dem Eignungstest, dann folgen Praxisnahe und zugleich Theoretische Inhalte in insgesamt 6 mehrtägigen Blöcken, von denen der letzte mit der Abschlußprüfung endet.

Diese Ausbildung eignet sich besonders für externe Teilnehmer und Menschen, die ihren Hund, der allerdings als Voraussetzung einen sehr guten Grundgehorsam nachweisen muss, im Beruf professionell einsetzen möchten.

Bei meiner Modulausbildung besteht KEINE VERPFLICHTUNG ZUM REGELMÄSSIGEN EHRENAMTLICHEN EINSATZ (z.B. für einen Verein).

Die Grundausbildung beinhaltet TH1, Zusatzmodule in TH2-TH3 Menschen mit Behinderungen, sowie Kinder und Jugendliche werden integrativ angeboten,

Weiterbildungen finden in verschiedenen Bereichen 1-2x jährlich statt.

 

TH4PSNV und TH5CR (Krisenintervention) können ggf. zur Erweiterung gebucht werden.

Das sind dann jeweils zumeist Doppelblöcke – ebenfalls Theorie und Praxis mit Hund.

 

 

neue Termine für die Therapiehunde-Teamausbildung:

g mit 16.11.2016 waren wir sind mit unseren Tieren im Fernsehen: Sendung Hierzuland SWR Rheinland-Pfalz gegen 18:45Uhr- der link ist auf unserer facebookseite zu finden.

 

Infoabend 29.September 2017 um 19 Uhr, näheres folgt

neuer Eignungstest am 30.September 2017 ab 10:30 Uhr ab sofort Anmeldung möglich: elke-hirsch@gmx.de

 

 

Hier finden Sie uns

Hof

Kleine Arche
Hauptstr. 9
67823 Sitters

bitte parken Sie rücksichtsvoll und der StVO entsprechend

Kontakt

Rufen Sie ab 9 Uhr einfach an unter

06362/994777

 

oder nutzen Sie unser Kontaktformular

 

Infos zu unserer Border Collie Zucht von der kleinen Arche (VDH/FCI) und unser Kleine Arche Lädchen finden sie unter

www.kleine-arche.de

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